Hunde sind für das tiergestützte Lernen besonders geeignet, denn sie haben ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen. Sie sind sehr einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern und sie genießen Aktivitäten mit Menschen (spielen, arbeiten und kuscheln). Ihre kommunikativen Fähigkeiten ermöglichen es ihnen, Gefühle durch ihre differenzierte Körpersprache auszudrücken. Ein großer Vorteil ist der wertungsfreie Aufbau einer Beziehung zu verschiedenen Menschen. Sie motivieren zur Kontaktaufnahme, zum Sprechen und zum Agieren/Reagieren.
So können Hunde in folgenden Bereichen positiv wirken:
| Motorischer Bereich |
| Entspannungsmöglichkeit durch Kontakt mit dem Hund Schulung der Grob- und Feinmotorik |
| Sozial-emotionaler Bereich |
| Verbesserung des Lernklimas Förderung der Bindungsbereitschaft Übernahme von Verantwortung Lernen sozialer Kompetenzen (z.B. Regeleinhaltung) Motivationssteigerung Steigerung des Selbstwertgefühls Angstabbau Förderung der Selbstwahrnehmung |
Anfang 2023 haben sich Frau Winter mit ihrem Labradorrüden Django und Frau Gamer mit ihrer Labradorhündin Nala zu Schulhundteams ausbilden lassen. Die Kosten für die Ausbildung hat der Förderverein übernommen, der dafür wieder einmal die Carls-Stiftung für eine Spende gewinnen konnte. Vielen Dank!
Seit dem Schuljahr 2023-24 sind Django und Nala bei uns im Einsatz – ob im Unterricht in der Hundeklasse oder in der Schulhund-AG. Unterstützt werden sie auch immer wieder mal von Peko, dem Windhundrüden von Frau Koch, unserer Beratungs- und Förderlehrkraft.

